Ein Theaterstück der Theatergruppe „Heimspiel“ am Originalschauplatz  in Kooperation mit dem Kunstverein Obere Nahe und dem Theatersommer Idar-Oberstein.

Vor 100 Jahren drohte die Obersteiner Felsenkirche in absehbarer Zeit einzustürzen. Bauliche Gutachten hatten ergeben, dass die Außenmauer völlig marode war, das beständig in das Gebäude und den Boden eindringende Wasser hatte im Laufe der Jahrhunderte den Mörtel aus den Mauerritzen gespült.

Es ist dem beherzten Handeln des damaligen oldenburgischen Regierungspräsidenten Walther Dörr, einem gebürtigen Idarer, zu verdanken, dass das Obersteiner Wahrzeichen erhalten blieb. Dörr trieb unermüdlich Gelder für die Sanierung der Kirche und die Restaurierung des kostbaren Altarbildes auf, dessen Rang in der Kunstgeschichte erst durch sein Engagement deutlich gemacht wurde. Dörr, und der von ihm beauftragte Architekt Wilhelm Heilig gaben der Kirche weitgehend ihr heutiges äußeres und Gesicht.

Das Theaterstück zeigt nicht nur Dörrs Kampf um den Erhalt der Kirche und die damit verbundenen heftigen Auseinandersetzungen und Querelen, sondern nimmt uns auch mit in das turbulente Oberstein der nicht immer ganz so glänzenden „Goldenen Zwanziger“. Mit viel Lokalkolorit werden die Hoffnungen und die Lebensfreude der Menschen inmitten eines sich anbahnenden wirtschaftlichen Aufschwungs gezeigt, aber ebenso die drohenden Entwicklungen, die sich damals anbahnten.

Termine: 04.09./05.09./11.09./12.09. um 20 Uhr06.09./13.09. um 18 Uhr

Karten gibt es bei ticket-regional.de und den bekannten VVK-Stellen.

Theatersommer in Idar Oberstein „Felsenkirche 1926“ - Theatergruppe Heimspiel